Date: 12/12/05 - Berlin (Reuters) - Für die Nachfolge des vermutlich in das EZB-Direktorium wechselnden Bundesbank-Vizepräsidenten Jürgen Stark haben nach einem Bericht des "Handelsblatts" die Vorstandsmitglieder Hans Reckers und Franz-Christoph Zeitler die besten...
Berlin (Reuters) - Für die Nachfolge des vermutlich in das EZB-Direktorium wechselnden Bundesbank-Vizepräsidenten Jürgen Stark haben nach einem Bericht des "Handelsblatts" die Vorstandsmitglieder Hans Reckers und Franz-Christoph Zeitler die besten Chancen. Die Union habe für den frei werdenden Posten das Vorschlagsrecht, berichtete die Zeitung am Montag. Der neue Vize werde aus dem Kreis des amtierenden Bundesbank-Vorstands kommen. Die dadurch wiederum frei werdende Vorstandsposition werde von einem CDU-Land besetzt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise. Aufgrund ihres Parteibuchs kämen für die Nachfolge von Stark als Bundesbank-Vize nur Reckers (CDU) und Zeitler (CSU) in Frage. Wegen des Parteienproporzes könnte aber Zeitler die besseren Karten haben, da angesichts der aktuellen Personalrochade in wichtigen Finanzinstitutionen nunmehr die CSU am Zuge wäre. Auf Stark als deutschen Nachfolgekandidaten von Otmar Issing im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) habe sich am vergangenen Donnerstag der Koalitionsausschuss verständigt.
Read more at Reuters Deutschland